Der Bau der Feldküche 5.3 neigt sich
		          dem Ende. Heute abend gibt
		          es Pfannenkuchen zwecks
		          zelebration und Testlauf.
		          In der Werkstatt für Aktionen
		          und Alternativen in Düren
		          10.09.2014 20:00
		         http://waa.blogsport.de einweihung der ACAT Feldküche 5.3 Zum Test der gerade fertiggebauten Feld-
		          küche 5.3 habe ich Pfannenkuchen angekündigt.
		         Foto leere Pfanne auf FK5.3 Wir einigen uns auf Pfannenkuchen aus
		          Roggenmehl und den Verzicht auf jegliche
		          Backtriebmittel, damit auf alle Diätpläne
		          rücksicht genommen wird. (Siehe Speisekarte)
		          Ich rühre einen entsprechenden Teig an.
		          Dann baue ich die Feldküche auf.
		          Aufgebockt auf Fliesen, ein Fass und
		          einen Stein steht sie nun halbwegs stabil.
		          Beim Kleinholz verbereiten trete ich
		          in einen Nagel und verletze dabei eine Vene.
		          Nach einer kleinen Verarztungspause geht
		          es nun an den spannenden Teil. Papier
		          wird alz Zunder ins Aschefach gesteckt, die
		          Brennkammer wird mit Kleinholz bestückt.
		         Ich entzünde das Papier.
		          Als das Feuer beim
		          Holz angelangt, raucht
		          es stark. Zu meinem
		          Erstaunen fängt der
		          Kamin von vorne
		          herein mit an, zu
		          qualmen. Super, der
		          zieht. Ich bin gespannt,
		          wie  er später zieht,
		          wenn er im ACAT
		          eingebaut und auf 1 Meter verlängert
		          ist.
		         Foto der Ofen zieht Der erste Pfannenkuchen backt fest,
		          die anderen machen es ihm nach.
		          Im Gegensatz zu mir scheinen die das
		          lustig zu finden. Ich revangiere mich, indem
		          ich sei zu Schmarrn zerstückel, mir ist
		          nämlich gerade nicht so zum Spassen zumute.
		          Meinen Mitmenschen schmeckt es jedenfalls.
		         Ich versuche, mich mit den Roggenpfannen-
		          kuchen anzufreunden. Da es am Ofen
		          ja sehr warm ist, gebe ich ihnen mehr
		          zu trinken. So viel, dass der Teig beim
		          langsamen giessen einen 3mm dünnen
		          Strang bildet bei 20 cm Stürzhöhe.
		          Ausserdem tausche ich den bis eben verwendeten
		          Holz-Pfannenwender gegen einen dünnen
		          glatten Metall-Pfannenwender aus.
		          Unser Verhältnis belibt nach wie vor schwierig,
		          jedoch kommen auch die Pfannenkuchen
		          mir etwas entgegen indem sie sich nun in
		          kleinen Fragmenten oder teils auch im
		          ganzen wenden lassen.
		         Foto brutzelnder Roggenpfannenkuchen Die Feldküche ist übrigens ziemlich effektiv.
		          Sie kommt mit wenig Holz ausm produziert
		          gut Hitze und hat einen guten Durchsatz.
		          Nach den Pfannenkuchen konnte ich nicht
		          wiederstehen, noch eine Pilzpfanne zu
		          zaubern. Gerade beim Anbraten von
		          Pilzen macht sich ein hochwertiger Herd
		          bemerkbar. Ist er zu schwach und die
		          Hitze fällt in Folge von Last zu sehr ab,
		          beginnen sie Wasser zu lassen und kochen
		          dann im eigenen Saft anstelle zu bräunen.
		          Ich gebe etwa 50 g Pilze in die Pfanne. Das
		          Resultat überzeugt. Sie bräunen langsam
		          ohne zu stark zu schwitzen.
		         Foto Pilzepfanne Nach dem Auskühlen begutachte ich die
		          Feldküche. Bis auf erwartungsgemäße Verfärbungen
		          durch Oxidation kann ich keinerlei Schaden
		          feststellen. Top Konstruktion.
		          Den geplanten Holzvergaser werde ich
		          noch nachrüsten und in eine dritte Koch-
		          platte umleiten.
		         Foto verfärbungen nach dem Gebrauch
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