von der Ingwer Lauch Suppe zum Eintopf
          
          18.11.2014
          
          1:00 Ich mache mich auf, schlafen zu gehen. zum Abschluss des Tages schlender ich nocheinmal durch die WAA:Küche. Die Tage hat jemand Containerte Lebensmittel vorbeigebracht. Ich enspähe Lauch. Hmmm, lecker Lauch, den schau ich mir genauer an. Möhren und Paprika kommen zum Vorschein. Ich weiss dass im Keller noch ein Paar letzte Kartoffeln liegen, ebenso wie Knödelteig. Potentzielle Esser sind noch auf den Beinen und gekocht wurd heute noch nichts mit Ausnahme einiger weniger Pfannenkuchen. Ich beginne, eine Möhren Lauch Suppe zu machen. Während der zwei Stunden Zubereitung entwickelt sie sich jedoch zu einem Ingwer Lauch Eintopf. Rezept:
          
          Zutaten: Die Reihenfolge entspricht der Verarbeitungsreihenfolge:
          
           150 ml   öl, Raps
             2      Zwiebeln, rot, in 2 mm Würfelchen
             3      LauchStangen, in 1-3 mm Scheibchen
             1      Frühlingszwiebel, in 5 mm Scheibchen
             2 Bund Möhren, ohne Kopf und Füss, 45 Grad in 4 mm Scheibchen
             6      Katoffeln, entkeimt, geviertelt, in 6 mm Scheiben
             2      Staudensellerie, in 6 mm Scheibchen
             1 l    Brühe, heiss, vom Verschnitt des o.g. Gemüse ausgenommen Katoffelkeime gekocht und gefiltert
          ca 6 l    Wasser, Vorgeheitzt auf 80-95 Grad
             5      Lorbeerblätter
           1/2 el   Piment, zerstossen
           1/2 el   Wacholderbeeren, zerstossen
             7 cm   Ingwer, geschält, 3 mm Würfelchen
          1236 g    Knödelteig, Instant
             3      Paprika, grün, in 6-10 mm Fragmente (Wild geschnitten ist hübscher als immer nur Würfel)
             2      Paprika, gelb, in 6-10 mm Fragmente 
             2      Paprika, rot, in 6-10 mm Fragmente 
           1/2 el   Pfeffer, rot, zerrieben
           1/2 el   Pfeffer, schwarz, gemahlen
           1/2 el   Pfeffer, weiss, gemahlen
             2 Bund Petersilie, Glatte und Krause, fein gehackt

          Equipment:
          
          Feuerstelle / Herd
          Topf, ca 13 Liter Fassungsvermögen
          Messer, Küchen-
          Schneidebrett
          Kochlöffel
          
          Eine gute Küchenaktion beginnt mit einer gut polierten Schneide. Ich empfehle die Politur des Messers mittels Abziehstein mit mindestens 4000 JiS je vor dem Kochen.
         foto Mise en Place
         Die Brühe hast du bereits vorbereitet.
          
          Öl, Zwiebeln, Lauch und Frühlingszwiebel in den Topf geben und auf die Flamme stellen.
          Gelegentlich rühren und anbräunen. Hat der Herd zu wenig Power so wie der den ich hier verwende, wird das mit dem Anbräunen nur bedingt klappen. Du könntest die Zwiebelmischung portionsweise anbräunen. Mir ist’s gerade nicht so wichtig, ich schnibbel lieber an weiterem Gemüse herum.
          Mit der Zeit Möhren und zuletzt die Katoffeln dazugeben. Möglicherweise wird es nun bedingt durch die Katoffelstärke etwas am Topfboden anhaften. Das ist ok. Lass es ruhig ein wenig anbräunen (dunkelbraun) aber nicht anbrennen (schwarz).
          Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, gib neben Wasser und Brühe auch den Staudensellerie, Lorbeerblätter, Piment und Wacholder hinzu. Lass das ganze eine Weile kochen bis das Gemüse weich ist, 15 Minuten?
          Rühre nun Ingwer und den Knödelteig unter. Ich habe ihn klumpen bilden lassen in der Hoffnung, später kleine Knödelstückchen in der Suppe zu haben. Tu das nicht, das geht nach hinten los da die Klümpchen innen trocken bleiben. Hast du es doch getan, fische nach den Kl&üuml;mpchen und zerdrücke sie an der Topfwand um den Schaden begrenzt zu halten. Von nun sprich den Topfinhalt nicht mehr mit "Suppe", sondern mit "Eintopf" an, sonst ist er hinterher gekränkt, wenn du Ihn für eine Sie gehalten hast.
          Nun gib grünes Licht für die Paprika Ampel.
          Mit dem bunten Pfeffer und Salz abschmecken.
          Vor dem Servieren die Petersilie unterrühren.
          Guten Appetit
             
          In meinem Fall liegt bis auf die Gewürze und die Zwiebel die Containerrate des Eintopfes bei stolzen 100 Prozent. Das sieht man dem Essen garnicht an, dass es nahezu vollständig bereits im Abfalleimer lag.
          Wieder mal eine gelobte Mahlzeit. Lecker und Sättigend.
         foto Eintopf
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