Liebes Tagebuch
     
          02.12.2014
         Die Nacht habe ich unterm WAA:Dach geschlafen, eingewrapt in einen Schlafsack, den mir meine Mutter in einem Winterklamotten-sorglos-Packet zugeschickt hatte. Ich habe nun auch endlich eine Jacke hier. Ich wollte diese Nacht ausprobieren, ob der Schlafsack warm genug hält, um damit draussen im Wald zu schlafen. Die WAA:Raumtemperatur unterm nicht isolierten Dach ist hierfür perfekt geeignet.
     Meine Kleidung habe ich im Fußteil des Schlafsacks verstaut. Es ist ein türkis hell blauer Schlafsack mit Polyester -"Thermofaser" Füllung. - Es reicht nicht. Vielleicht würde es reichen, wenn ich nicht noch leicht erkältet wär. So muss ich mir die Decke die ich für den Fall der Fälle bereit gelegt hatte darüber ziehen.
     Am nächsten Morgen -heute morgen- kam ich in den Genuss von schön vorgewärmter Kleidung. Ich hatte von deieser Vorgehensweise bisher nur in Survival-Literatur gelesen, sie jedoch selbst noch nicht ausprobiert. Die Vorteile: Die Kleidung ist warm und das nicht nur morgens beim Ausziehen sondern auch nachs an den Füüßen. Des weiteren bleibt sie vergleichsweise trochen. (Schweiß/Morgentau) Ich sthe also auf und begebe mich in Richtung Frühstück. Auf dem Herd steht gekochter Reis von gestern abend. Ich brate mir welchen an.
         gebratener Reis
          Zutaten
        n.b. Reis, gekocht, vom Vortag (frisch gekochter Reis wär zu feucht und würde festbacken)
guter Schuss Öl, Raps
        n.b. Soyasauce, Shoyu
        
          Equipment
          Edelstahlpfanne
          Pfannenwender
          Herdplatte
          
          Zubereitung
          Pfanne gut vorheizen
          Öl hineingaben und verteilen (schwenken)
          Reis hinzugeben und ihm Zeit zum knuspri8 werden lassen* - also eher selten wenden.
          
          *bei zu viel rühren steigt insbesondere am Anfang wenn der Reis noch kalt ist die Gefahr, dass er festbackt.
          
          Dazu gibt es Müsli: * Haferflocken, * Erdmandeln (über Nacht eingeweicht), * Birne, überreif, matschig und geschmacklos, * Hanfmehl, * Süsslupinenmehl, * WAA:Leitungswasser aus der Bleileitung
          Insbesondere bei’m Bleiwasser zöger ich eine Weile und wünsche mir leckeres frisches Quellwasser aus dem Thönbach im Hürtgenwald.
         Ich hänge meine Wäsche ab, die ich vor etwa drei Tagen an einen Baum neen die Wäscheleine gehängt hatte. Es ist warm draussen, besser gesagt: Es ist hier drin in der WAA genau so kalt, wie draussen. Die WAA:Raumtemperatur macht ihrem Namen alle Ehre. Das Haus hat keine Heizungsanlage. lediglich das Wohnzimmer und das Büro sind mittels Holzofen beheizbar. Die Küchenhexe zähle ich zum Wohnzimmer, denn sie steht im Verbindungsraum "IKEA-Zimmer" zwischen Küche und Wohnzimmer und die "Tüt" zum Wohnzimmer ist drei mal so breit wie die zur Küche.
     
     Ich beginne mit meiner Tagesplanung:
     * Feuerholz holen
     Blogeintrag "Zitronenkuchen 2" online stellen
     ACAT abdecken
     Bleche in’s ACAT räumen
     Küfa Equipment von gestern spülen / aufräumen
     überlebensgürtel für einen möglichen Aufbruch in den Wald morgen vorbereiten
     Rucksack organisieren (möglicherweise Pelzrucksack reparieren)
     0,Nix Treffen Organisieren
     0,01 Euro Überweisung mit solidarischen Gründen an Felix Neuner
     Soli-Blogeintrag für Felix Neuner schreiben/online
     Zielformulierung für den Winter/Dezember
         recherche Polymerkleberverarbeitung bei null grad Celsius und weniger -> Folgen?
          Klärung VoKü in München ende des Monats
          Mitteilung Jobcenter
          
          Ok, ich lass noch ein wenig Platz falls mir noch was einfällt. Auf los geht’s los.
          
          WAA Elektriker kontaktieren
          Werkstattsicherung kippen
          Sicherunfen beschriften
          
          Hm, das Licht im Wohnzimmer funktioniert nicht. Ich nehme das auf die TODO Liste auf, denn das Telefon ist gerade besetzt.
          Ich beginne, das Küfa Equipment von gestern zu spülen.
         foto spülstrasse
         Es ist bereits 16:00 als ich fertig bin. Der Hauselektriker geht nicht dran. Ich geh mit einem Kompanen Holz holen. Warten auf den Kompa, warten auf den Menschen mit dem Schlüsselfür die Gagagein der das Holz ist. Gutes Holz. Massivmöbel und ein Apothekerschrank, zu schade zum verbrennen. Es ist 17:00.
         Den Elektriker erreiche ich nach wie vor nicht. Die verarbeitbarkeit des Polymers erfrage ich via E-Mail. Ich recherchiere über die Küfa ende des Monats und komme zu dem Schluss, den Menschen der mit den Vorschlag gemacht hat in der Bringschuld für weitere Organisation zu sehen. Sonst ffällt das halt flach.
     Meine Soliüberweisung an den inhaftierten Felix Neuner fällt mangels Geld flach. Das Jobcenter hat noch nicht gezahlt.
     Die 0,Nix ÖkonomIxen bekomme ich nicht erreicht. Zumindesst mit dem halben Team vereinbare ich ein Treffen zu morgen.
     Mieni Idee, in den Wald aufzubrechen streiche ich von dier Liste. Ich warte zunächt auf das Ende meiner Erkältung.
     Die Zielformulierung und das ACAT aufräumen mache ich davon abhängig, ob der Kleber unter 0 Grad Celsius verarbeitbar ist. Ich verschiebe die TODOs auf eine imaginäre TODO-Liste für die nächsten Tage.
     Ich erhalte einen Rückruf vom Elektriker. Es esteht die Möglichkeit, dass eine Sicherung ausgelöst hat, ohne dass der Schalter gekippt ist. Nach mehrfachem hin und her kippen funktioniert das wohl wieder. Da die Sicherungen nicht beschriftet und Menschen an Computer arbeiten schieb ich mir die Sache auf die TODO Liste.
     Ich erhalte einen weiteren Rückruf vom nicht erreicheten Teil des 0,Nix Teams. Wir verarbeiten ein Treffen für morgen.
         Ich beende meine Küfa aufräumarbeiten und mache mich daran, einen Artikel über meinen zweiten frei Schnautze Zitronenkuchen zu schreiben. Der Text wird etwas umfangreicher da ich noch auf den Umweltaspekt von Aluminium eingehe. Aluminium ist Gift und sollte mit Lebenmitteln nicht in Berührung kommen. Ich stelle den Artikel online.
         p.s. 3.12.2014 Ehe jemand auf die Idee kommt: Ich bin nicht Initiator der Idee zu einem 0,Nix Umsonstladen in Düren. Die Arbeit haben andere Menschen geleistet. Ich bin begeistert von der Idee der Umsonstökonomie und dementsprechend engagiere ich mich gern dafür.
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