Installation der Wand oben rechts
     
          10.12.2014
     
          Es ist gutes Wetter und es wird mal wieder Zeit, denn ich habe schon eine Weile nichts am ACAT getan. Die Sonne lacht mich an und ich beginne mit der Installation der oberen rechten Wand.
          
          Ich ändere meine Arbeitsweise. Bisher habe ich versucht, recht sauber zu arbeiten und aneinander Grenzende Klebebereiche nicht am selben Tag zu verarbeiten. So habe ich verhindert, dass beim Bohnren Späne in die frischen Fugen rieseln und festkleben. Das ist mir nun egal, denn so komme ich nicht weiter und ich kann die Fugen ja auch später in einem Rutsch abschliessen.
          
          Ich verlängere das Wandelement da es etwas zu kurz ist. Dann platziere ich es an der rechten Aussenwand und fixiere es locker mit Schraubzwingen. Noch einmal nachmessen das es auf Maß sitzt und korrigieren, festziehen, erneut messen. Wunderbar. Die Stellen, an denen die Bohrungen sitzen sollen, messe ich aus und zeichne sie mit einem wasserfesten Stift an. Ich hole mir eine Kiste, stelle mich darauf und beginne aus dem Innenraum bohrungen zu setzen. Als alle Bohrungen gesetzt sind, löse ich die Schraubzwingen und lege das Element auf einen Tisch.
          Die dem späteren Innenraum zugewandte Seite des Blechs ist durch eine Folie vor Kratzern geschützt. In den Bereichen in denen ich gleich kleben und nieten möchte ziehe ich die Folie ab. Die Klebezonen werden zunächst mit einem feuchten Lappen und dann mit einem mit Spiritus beträufelten Tuch gereinigt. Ich warte, bis die Restfeuchtigkeit sich verzogen hat, dann kommt in einer Schlangenlinie Polymerkleber darauf. Die Kartusche die ich vor zwei Wochen angebrochen und offen im WAA:Wohnzimmer liegen gelassen hatte ist übrigens nach der Entfernung eines ca 1 cm dicken Pfropfens aus dem Mundstück wieder gebrauchbar. Ich hole mir Hilfe, da ich das Teil alleine nicht gehalten bekomme. Mit einer Niete vorne und einer hinten fixiere ich das Element an der Aussenwand. Gut, nun kann ich wieder alleine weiterarbeiten. Hin und wieder gibt es solche kleinen aber entscheidenen Arbeiten die sich schwierig alleine machen lassen. Ich pumpe weitere Nieten in die Bohrungen. Alles passt perfekt. An einer Stelle drücke ich die Bleche mal nicht ausreichend aneinander und ziehe die Niete fest. Sie erzeugt keine Verbindung und setzt sich zwischen die Bohrung in der Aussenwand und die im Element. Ich bohre sie wieder raus.
          
          Hinten oben ist das Fahrzeug nun etwa 100 mm breit. Eigentlich sind hier noch Winkel vorgesehen, aber dann würde ich die für Fahrräder zulässige Gesamtbreite von 100 mm überschreiten. Ich werde sie wohl ausserplanmäß von innen installieren.
          
          Ich lege die Dachplatte auf die Dachwinkel. Die Platte muss ich die Tage noch befestigen, aber es ist schon ein gutes Gefühl, so weit zu sein, das Dach installieren zu können.
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